Photovoltaik-Reinigung
Die Photovoltaik-Reinigung bei Be2M Solutions stellt die dauerhafte Leistungsfähigkeit von PV-Anlagen sicher. Die Bearbeitung erfolgt kontrolliert, reproduzierbar und mit definierten Prozessparametern.
Warum eine Reinigung notwendig ist
Photovoltaikmodule unterliegen im Betrieb kontinuierlichen Umweltbelastungen. Ablagerungen reduzieren die Lichtdurchlässigkeit der Oberfläche und beeinflussen damit direkt den Energieertrag. Typische Verschmutzungsarten entstehen durch:
- Staub, Blütenpollen und Feinstaub
- organische Rückstände wie Vogelkot
- landwirtschaftliche Emissionen (Ammoniak, Ablagerungen)
- Industriepartikel sowie Ruß bei Verkehrsnähe
- Moos- und Algenbildung bei feuchten Dachbereichen
Bereits geringe Verschmutzungen können zu Ertragsverlusten führen. Abhängig vom Standort sind Reduktionen von 5–20 % realistisch, in landwirtschaftlichen und Industrieumgebungen auch darüber.
Reinigungstechnologie
Die Reinigung erfolgt mit entmineralisiertem Wasser, um Rückstände und Streifenbildung auszuschließen. Mechanische Bürstensysteme lösen Ablagerungen effizient, ohne die Glasoberfläche oder Beschichtungen zu beschädigen. Auf chemische Mittel wird vollständig verzichtet.
- Verwendung von entmineralisiertem Wasser nach definierten Leitwerten
- druckregulierte Bürstensysteme für eine schonende mechanische Reinigung
- geeignet für Dach- und Freiflächenanlagen
- keine chemischen Zusätze oder belastenden Reinigungsmittel
Risiken bei unsachgemäßer Reinigung
Ungeeignete Reinigungsmethoden können die Moduloberflächen schädigen und langfristige Leistungsverluste verursachen. Typische Risiken sind:
- Kratzer durch harte Bürsten oder Hochdruckreiniger
- Fleckenbildung durch kalkhaltiges Leitungswasser
- Schädigung von Dichtungen durch aggressive Reinigungsmittel
- Wassereintritt bei zu hohem Druck
- Reduzierte Beschichtungsstabilität durch abrasive Verfahren
Um diese Risiken auszuschließen, erfolgt die Reinigung ausschließlich mit druckregulierten Werkzeugen und definierten Prozessparametern.
Sichtkontrolle
Ergänzend zur Reinigung wird eine Sichtprüfung der Anlage durchgeführt. Dabei werden offensichtliche Auffälligkeiten dokumentiert, darunter:
- beschädigte Moduloberflächen
- lockere oder korrodierte Klammern
- auffällige Kabel- oder Steckverbindungen
- starke Verschmutzung einzelner Felder
Bei Bedarf kann die Prüfung drohnenunterstützt erfolgen, sofern dies örtlich und rechtlich möglich ist.
Prozessqualität
Der gesamte Reinigungsablauf folgt einem strukturierten Vorgehen, um Qualität und Reproduzierbarkeit sicherzustellen:
- Analyse der Anlage und Festlegung der Reinigungsbereiche
- Prüfung der Zugänglichkeit und Sicherheitsanforderungen
- Reinigung mit definierten Parametern (Wasserqualität, Bürstensystem, Druck)
- abschließende Sichtprüfung und Dokumentation
FAQ – Häufige Fragen
Abhängig vom Standort alle 1–3 Jahre. Landwirtschaftliche und Industrieumgebungen erfordern kürzere Intervalle.
Ja, durch die Wiederherstellung der Lichtdurchlässigkeit. Die Ertragssteigerung hängt vom Verschmutzungsgrad ab und kann deutlich ausfallen.
Davon ist abzuraten. Hochdruckreiniger, Leitungswasser oder harte Bürsten verursachen langfristige Schäden.
Nein, die Reinigung erfolgt im Normalbetrieb. Die Module sind für den Außenbetrieb ausgelegt.
Technisch möglich, jedoch weniger effizient. Optimal sind morgendliche oder schattige Bedingungen, um schnelle Trocknung zu vermeiden.
